Stricken lernen

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Die Nadeln stehen nie still Projekt Nummer vier ist fertig!

Wer hätte gedacht, dass ich nach meinem Strickanfänger-Projekt dem Sophie Hood einfach nicht mehr aufhören kann? Mittlerweile habe ich schon mein viertes Projekt fertiggestellt: mein ZOE Shirt von Lothilda. Und natürlich liegen schon wieder drei neue Projekte auf den Nadeln. Ja, ich bin eine Mehrprojekt-Strickerin geworden. Angeblich ist das ganz normal in der Strick-Community, und ich fühle mich bestens aufgehoben. Jedes Projekt hat mir etwas Neues beigebracht. Eine neue Technik, ein neues Garn, eine neue Nadel­stärke. Man wächst mit jedem Knäuel ein bisschen und freut sich über jede fertige Masche. Hier beim Zoe Shirt habe ich die Lana Grossa Silkhair in der Farbe 224 (pink) verwendet, gestrickt mit Nadelstärke 5,5 bzw 6mm. Im ersten Moment war ich etwas überfordert mit der Anleitung. Ich habe sie gesehen, Buchstaben, Kürzel, Formulierungen gelesen, mit denen ich nichts anfangen konnte. Kurz Panik. Kurz überlegt, ob ich es einfach sein lassen soll. Dann Lothilda eine kleine Panik-Nachricht geschrieben und eine ermutigende Antwort zurück bekommen: strick jede Masche so wie in der Anleitung steht, eins nach dem anderen. Nach etwa 2 Stunden sah ich den Horizont! Mein Shirt nahm Formen an und ich freute mich über diesen Fortschritt. Stolz kam hinzu.  Und die nächste Frage, wie gehen nach rechts geneigte Zunahmen? Nach links geneigte Zunahmen? Gesagt – getan. Und verzählt. Aufgeribbelt und nochmal begonnen. Dieses Spiel ging so 2-3x, ich weiß es nicht mehr genau. Aber ich musste hoch konzentriert zählen, stricken und neues lernen. Die ersten Reihen wusste ich nicht, ob ich es richtig mache, weil ich nicht wusste, wo genau bzw. was ich da gerade stricke und wie es auszusehen hat.. Ich strickte weiter, verliebte mich jeden Tag mehr in die Farbe, fluchte aber auch etwas über die Fusseln der Wolle. Ich nahm mein Strickprojekt mit ins Strickkino, zum Stricktreff, saß auf dem Balkon und strickte, auf dem Sofa und hörte gar nicht mehr auf. Irgendwann war es dann so weit! Ich konnte abketten und endlich mein erstes Shirt tragen! Ich lerne stricken. Und dazu gehören auch kleine Fehler. Hier habe ich bei den Zunahmen eine nach links geneigte Zunahme falsch gestrickt, entstanden ist ein etwas größeres Loch. Im Stricktreff wurde mir der Tipp gegeben, das Loch mit einem Faden zu fixieren, sodass es kleiner erscheint und man den Fehler nicht mehr sieht…. Was sagst du zu meinem Zoe Shirt? Was als gemütlicher Couch-Abend begann, ist mittlerweile zu einem echten Hobby geworden. Einem, das mich entspannt, das mich herausfordert und das am Ende immer etwas Schönes ergibt. Und das mich davon abhält, abends auf dem Sofa in die Chipstüte zu greifen! In den nächsten Posts werde ich dir mehr über meine laufenden Projekte erzählen, was auf meinen Nadeln ist, welche Garne ich gerade liebe und wie mein Leben in diesem Strick-Game so ist. Ich freue mich, wenn du auf meinen YouTube-Kanal hüpfst, dort gibt es regelmäßig Strickpodcasts von mir, aber auch Videos zum Strickenlernen. Oder schau mal bei Instagram vorbei. Bis dahin: Nadeln hoch! 

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Mein erstes richtiges Projekt: der Sophie Hood

🧶Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel enthält *Affiliate-Links*. Wenn du über diese Links einkaufst, unterstützt du meine Arbeit mit einer kleinen Provision – ohne Mehrkosten für dich. Vielen Dank! 🧶 Nach den ersten Übungsreihen wollte ich ein echtes Projekt angehen. Etwas, das ich wirklich tragen kann. Nach etwas Suche bin ich auf den *Sophie Hood* gestoßen, ihr kennt ihn sicherlich, er und seine Schwester der Sophie Shawl von PetitKnit sind irgendwie in jedem Strick-Podcast zu sehen, auf Instagram und Pinterest. Überall. Und vor allem wird er als Anfängerprojekt ziemlich gehyped. Er ist ja auch toll. Ein wunderschöner Kapuzenschal, eigentlich in kraus rechts gestrickt. Ich entschied mich aber für glatt rechts, wie ihr auf dem Bild sehen könnt. Ich kaufte also die Anleitung, stand ewig im Wollladen und entschied mich für *Lana Grossa Alpaca Air* in der Farbe altrosa – 29. Ach ja, Stricknadeln habe ich auch gekauft. Auf den ersten Blick sah die Anleitung ganz schön kompliziert aus, aber ich war motiviert. Und es lief auch wirklich gut — bis zum I-Cord Rand. Ich saß da, las die Anleitung, las sie nochmal, und nochmal. Ich verstand es einfach nicht. Was genau soll ich da tun? Wie funktioniert das? Was ist ein I-Cord überhaupt und wie soll der am Ende aussehen? Ich stöberte im Internet. Zum Glück gibt es YouTube. Nach einer kurzen Suche fand ich einige tolle Videos, die mich als Strick-Anfängerin an die Hand nahmen und Schritt-für-Schritt alle Techniken anhand des Sophie Hoods erklärten. Und so bekam ich gezeigt, wie ein I-Cord Rand gestrickt wird. Ich probierte es aus, spulte vor und zurück, ribbelte zwei mal auf und plötzlich klickte es. Buchstäblich, denn die Nadeln haben beim Stricken dieses gleichmäßigen Randes ein wunderbares Geräusch gemacht. Das Ergebnis? Ein Schal, auf den ich wirklich stolz bin. Er ist nicht perfekt, aber er ist meiner. Und ich habe dabei so viel gelernt. Tipp falls du auch den Sophie Hood strickst: Such auf YouTube nach „I-Cord Rand stricken“ — es gibt wirklich gute Erklärvideos, die einem das Leben retten. 😄 Wie findest du das Ergebnis? Hast du den Sophie Hood auch schon gestrickt? Schreib gerne in die Kommentare – ich freue mich darauf, von dir zu lesen! Ich habe ihn gerade übrigens wieder auf den Nadeln…. 🧶 Ich wünsche dir viel Freude bei deinem nächsten Strickprojekt. Bis bald, Martina

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