
März 2026. Es war ein ganz normaler Abend auf der Couch.
Fernseher an, Chipstüte auf. Du kennst das. Langeweile, kein Hunger.
Ich wollte eine Ablenkung für meine Hände finden, damit sie nicht wieder in die Chipstüte greifen.
Und da kam die Idee, mit dem Stricken anzufangen.
Jedenfalls fand ich mich kurz darauf in einem Wollgeschäft wieder, mit Stricknadeln und einem Knäuel in den Händen, das ich mir mit leuchtenden Augen ausgesucht hatte — ohne den blassesten Schimmer, was ich damit anfangen sollte.
Die ersten Reihen? Eine Katastrophe. Mal zu fest, mal zu locker, Löcher wo keine sein sollten. Aber irgendwas daran hat mich nicht losgelassen. Diese Ruhe, die sich einstellt, wenn man Reihe für Reihe strickt. Dieses kleine Erfolgsgefühl, wenn man merkt: es wird!
Die Chipstüte ist seitdem zu geblieben. Und die Nadeln werden seitdem kaum noch weggelegt. 🧶
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